Chronik 1947 - 1974


Neugründung im Jahre 1947

Das Protokollbuch des Vereins wurde fortgeführt mit dem Eintrag der Gründungsversammlung vom 2. März 1947, die im Gasthaus "Rößle" abgehalten wurde. In diesem Buch wurde wörtlich vermerkt:

"Der 1899 gegründete Turnverein Gräfenhausen e.V. wurde am 25.3.1947 reorganisiert. Fünf Mitglieder des ehemaligen TVG, die politisch unbelastet waren, reichten ihre Fragebögen beim Gouvernement Militare ein, um eine Genehmigung zur Gründungsversammlung zu erhalten."

Am 17.2.1947 wurde diesen Mitgliedern vom Landratsamt Calw, Referat Sport, die Erlaubnis erteilt, diese Gründungsversammlung, die gleichzeitig auch Generalversammlung war abzuhalten. Diese Versammlung wurde dann auf Sonntag, den 2. März1947 im Gasthaus "Rößle" festgesetzt.

Den Vorsitz des Vereins übernahm wieder Gottlob Haugstätter. Mitarbeiter der Verwaltung waren als Schriftführer August Dohl, zusammen mit Ernst Glauner, Emil König als Kassier und als Beisitzer fungierten Fr. Fueß und Fr. Dittus. Spielausschußvorsitzender wurde Alfred Stepper, seine Beisitzer Eugen Schmidt jun. Und Karl Buchter. Die Leichtathletik wurde von Wilhelm Mössner und Karl Buchter geleitet. Als Trainer fungierten Gerhard Sprissler und Wilhelm Schmidt. Zeugwart wurde Eugen Dittus.

Da in unmittelbarer Nachbarschaft von Gräfenhausen schon einige Damen Handballmannschaften existierten, machte man auch beim TV Gräfenhausen den Versuch. Für diese interessante Aufgabe konnte man dann auch, wie sollte es anders sein, gleich zwei Spartenleiter benennen. Christian Dengler und Richard Höschele waren anscheinen prädestiniert, diese schöne und interessante Aufgabe zu übernehmen und die Amazonen zu betreuen. Doch der eingeleitete Spielbetrieb konnte nicht lange aufrechterhalten werden, denn die hübschen Mädels aus Gräfenhausen wurden kurzfristig "weggeheiratet" und so schlief die Sache wieder ein.
Die Fußballabteilung nahm den Spielbetrieb in der Kreisklasse 2 des Unterbezirks Neuenbürg wieder auf. Bereits nach einer Saison wurde die Elf Staffelmeister und spielte gegen Gechingen um den Aufstieg in die Bezirksklasse. Zum Ausklang des Jahres 1948 liefen dann auch schon die ersten Vorbereitungen für das 50 jährige Jubiläum an. Mehr als ein Dutzend Vereine folgten der Einladung zum großen Fest, das mit ihrem Festbankett im Gasthaus "zum Waldhorn" seinen Höhepunkt fand. Zahlreiche Mitglieder konnten für 25 - und 50 Jährige Mitgliedschaft geehrt werden.

Nach diesen erinnerungswürdigen Tagen ruhte das Vereinsleben natürlich nicht. Man beschloß in einer Ausschußsitzung den Kauf des alten Schützenhauses und leitete hierzu Verhandlungen mit dem Gemeinderat ein. Im gleichen Jahr wurden auch Bestrebungen bezüglich eines Zusammenschlusses mit dem TV Obernhausen diskutiert und in Gang gesetzt. Hier schaltete sich Bürgermeister Stotz vermittelnd ein. Warum es zu keiner Fusion beider sporttreibender Vereine kam, soll hier nicht weiter erörtert werden.

Im Jahre 1950 gab es ein freudiges Wiedersehen mit Wilhelm Büchert, der zu Gast aus Amerika in der alten Heimat weilte. Im Sommer des gleichen Jahres nahm man am Gauturnfest teil, das der TV Obernhausen ausrichtete. Karl Bleiholder und Fritz Schroth erkämpften sich einen Siegerkranz. Wilhelm Schmidt ging in der Altersklasse 2 als Gauturnfestsieger hervor.

Das Vorhaben der Gründung einer Schützenabteilung stieß bei der Vorstandschaft und den Mitgliedern auf heftige Ablehnung. Diese Idee kam nicht zum tragen, wohl deshalb nicht, weil man vom Umgang mit Waffen wohl genug hatte. Das käuflich erworbene Schützenhaus wurde zu einem Vereinsheim umfunktioniert, nachdem sämtliche Reparaturen durchgeführt waren. Geplant wurde damals auch, im Anschluß an das Schützenhaus eine Turnhalle zu errichten. Die Pläne hierzu konnten bei der Generalversammlung im Dezember 1954 vorgelegt werden.

Turnhallenbau 1955/56

Ein Markstein in der Vereinsgeschichte war dann die Grundsteinlegung zum Turnhallenbau am 29. Mai 1955. Die in einer Flasche verwahrte Urkunde, die bei der Grundsteinlegung einbetoniert wurde, enthält folgenden Text:

Vor Wasser und vor Feuersnot beschütz uns unser Herre Gott!
Durch den Krieg verlor die Turngemeinde ihre Turnhütte.
Viele Turnbrüder kehrten aus dem Felde nicht mehr zurück.
Nun bauen wir diese Turnhalle, damit die Jugend eine Stätte hat, wo sie Körper und Geist bilden möge, getreu dem Wahlspruch von Turnvater Jahn und unseren Veteranen

Frisch - Fromm - Fröhlich - Frei!


Diese Halle wird in Gemeinschaftsarbeit erstellt.
Zum Wohle des Einzelnen und der Gemeinschaft.

Pfingsten 1955

 

Unter der Leitung von Karl Haugstätter sen. konnte nach einjähriger Bauzeit die Halle am Samstag, dem 21. Juli 1956 ihrer Bestimmung übergeben werden. Beim Festbankett entbrannten der deutsche Kunstturnmeister Helmut Banz und der Weltklasseturner Dr. Ota aus Japan zusammen mit der Pforzheimer Gauturnriege ein Feuerwerk an turnerischen Glanzleistungen ab.


Von nun an spielte sich das Vereinsgeschehen in den eigenen Räumlichkeiten auf dem Sportplatzgelände ab. Vorsitzender Gottlob Haugstätter legte bei der nächsten Generalversammlung die Leitung des Vereins in jüngere Hände. Für seine großen Verdienste, die er sich um den TVG erworben hatte, wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.


An dieser Stelle der Chronik darf festgestellt werden, daß sich bei der Generalversammlung am 12. September 1956 ein Generationswechsel in der Vereinsführung vollzogen hat. An die Spitze des TVG wurde Oskar Krämer gewählt. Stellvertreter wurde Gerhard Hahn, der zugleich auch die Sparte Fußball übernahm. Schriftführer blieb Karl Fretz und die Kasse verwaltete weiterhin Otto Becht, Eugen Dittus betreute fortan die Jugend, während Hugo Matteis als Turnwart fungierte.

Auch beim Fußball, hier besonders bei der ersten Mannschaft, gab es eine radikale Verjüngungskur. Dank der guten Jugendarbeit im Verein und dem Umstand, daß aus der A - Jugend, die in vier aufeinanderfolgenden Jahren Bezirksmeister wurde, acht Spieler in die erste Mannschaft eingebaut werden konnten, ging es merklich aufwärts.


Die Fußballabteilung feierte im Jahre 1957 ihr 25 jähriges Bestehen. Ehrenvorsitzender Gottlob Haugstätter wurde am Festabend durch den Württembergischen - Fußball - Verband für seine Verdienste um den Fußballsport mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet. Mannschaftskapitän Ernst Glauner durfte für 500 Spiele(!!!) in der ersten Mannschaft ein Geschenk entgegen nehmen.

Beim Schlußturnen im gleichen Jahr konnte die Leichtathletikmannschaft des TVG einen Vergleichskampf zwischen Feldrennach, Höfen und Gräfenhausen gewinnen. Einzelsieger wurde Karl Bleiholder, der zugleich Vereinsmeister war.

Berg- und Talfahrt der 50er und 60er Jahre

Das Spieljahr 1957 / 58 brachte für die erste Mannschaft die Meisterschaft der A - Klasse Enz - Nagold. Den möglichen Aufstieg in die 2. Amateurliga Württemberg wagte man allerdings aus finanziellen Gründen nicht. An dieser Stelle muß einem Mann gedankt werden, der als Trainer der Fußballabteilung den Spielern das nötige Rüstzeug mitgab, um diesen schönen Erfolg zu erringen.

Emil Morlock, ehemaliger Aktiver der Gauligamannschaft des 1. FC 08 Birkenfeld, war es, der über mehrere Jahre hinweg sich dieser unentgeltlichen Arbeit widmete und dabei den Grundstein für weitere große Erfolge legte.

Etwa zur gleichen Zeit wurden im Turngeschehen wieder neue Impulse geweckt. Vorsitzender Oskar Krämer und Turnwart Hugo Matteis bemühten sich, zusammen mit den Gebrüdern Geisert aus Wildbad, eine Turnriege heranzubilden. Leider wurde der Einsatz dieser Idealisten schlecht belohnt. Dem anfänglichen Optimismus folgte nachlassendes Interesse der Aktiven, so daß der Turnbetrieb bald eingestellt werden mußte.

Bei der Jahreshauptversammlung 1960 übernahm der bewährte ehemalige Aktive Wilhelm Mössner den Spielausschuß, Gerhard Hahn wurde zum Kassier gewählt. Das Training leitete nunmehr Hermann Kälberer aus Birkenfeld .

Im Spieljahr 1960 / 61 gelang der ersten Mannschaft wieder die Meisterschaft in der A Klasse Enz - Nagold. Jetzt wagte man den Aufstieg in die 2. Amateurliga Württemberg. Wenn man auch kaum Erfolge in dieser spielstarken Klasse erringen konnte und wieder absteigen mußte, so hat die Mannschaft doch Erfahrungen gesammelt, wie sich im darauffolgenden Jahr zeigen sollte.Die Spieler der ersten Garnitur schafften auf Anhieb wieder die A - Klassen - Meisterschaft. Man wagte danach wieder den Aufstieg in die 2.AL. Es gab zwar in dieser Saison mehr Siege als zuvor, doch zum Klassenerhalt reichte es wieder nicht. Nicht vergessen werden darf, daß auch die Reservemannschaft im Spieljahr 1962 / 63 Meister wurde.

Bei der Jahreshauptversammlung im Jahre 1964 gab es beim Spielausschuß einen Wechsel. Für den krankheitshalber zurückgetretenen Vorsitzenden Wilhelm Mössner wurde das Langjährige aktive Mitglied Werner Bleiholder als Vorsitzender gewählt. Sein Stellvertreter wurde Karl Haugstätter jun.
Beim Spielbetrieb selbst stellte sich nach den Auf - und Abstiegsjahren eine gewisse Stagnation ein, die soweit führte, daß man im Jahre 1966 nur mit knapper Not dem Abstieg aus der A - Klasse entrann. Vermutlich aus Resignation hierüber trat dann auch bei der Jahreshauptversammlung 1967 Oskar Krämer demonstrativ von seinem Amt zurück. Eine später einberufene außerordentliche Generalversammlung wählte Karl Haugstätter jun. übergangsmäßig zum Vorsitzenden. Auch wurde bei dieser Versammlung Gerhard Wacker als Spielausschuß Vorsitzender bestätigt.

Im Jahre 1968 wurde der als Turnplatz vorgesehene Teil zwischen Turnhalle und Rasenplatz als Parkplatz ausgebaut. Zur gleichen Zeit trug man sich mit dem Gedanken, die Umkleide und Sanitärräume zu erweitern, zu modernisieren und sie einem gewissen Standard anzupassen. Architekt Karl Reisig aus Neuenbürg wurde mit der Planung beauftragt.

Die Generalversammlung am 27. Juni 1968 brachte dann einen erneuten Wechsel in der Vereinsführung, wie auch in verschiedenen Verwaltungsämtern. Den Vorsitz übertrug die Versammlung dem bisherigen Hauptkassier Gerhard Hahn. Sein Stellvertreter wurde Willi Wöllner, die Kassengeschäfte führte nunmehr Karl Haugstätter jun. Zum Jugendleiter wurde Karl Buchter gewählt.

Zwischenzeitlich waren die Pläne für den Ausbau der Umkleidekabinen, des Schiedrichterraumes und der Dusche soweit gediehen, daß die Baugenehmigung eingeholt werden konnte. Werner Höschele und Gerhard Wacker wurden mit Bauleitung und der Durchführung der Baumaßnahmen beauftragt.

Vor dem Spieljahr 1969 gab es einen Wechsel in der Führung des Spielausschußes. Wilhelm Mössner erklärte sich bereit die Sache wieder in seine Hände zu nehmen. Als Trainer wurde Gerhard Haas aus Ellmendingen verpflichtet. Auf dem Spielfeld wurde wieder ein Aufwärtstrend festgestellt, wie der zweite Tabellenplatz verdeutlichte.

Bau des Vereinsheims und sportliche Erfolge der 70er Jahre

Bei der Generalversammlung 1970 konnte die Gesamtabrechnung für den ersten Bauabschnitt vorgelegt werden. Die hier genannten Beträge hielten sich deshalb in Grenzen, da von einigen Mitgliedern großartige Eigenleistungen erbracht wurden. Man konnte nun der eigenen, wie auch den Gastmannschaften und Schiedsrichtern große, vorbildliche und moderne Räume anbieten. Den mit der Bauleitung beauftragten Werner Höschele und Gerhard Wacker sei an dieser Stelle besonders gedankt.
Von der Verwaltung wurde ein halbes Jahr später der Beschluß gefasst, den zweiten Bauabschnitt, nämlich den Bau des Vereinsheims so schnell wie möglich in Angriff zu nehmen.
Am 15 April 1971 wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und der Mitglieder unser Ehrenvorsitzender Gottlob Haugstätter zu Grabe getragen.

Das im Sommer des gleichen Jahres abgehaltene und sich in den Folgejahren ständig wiederholende Sportfest erhielt auf Antrag nunmehr die Bezeichnung "Gottlob - Haugstätter - Gedächtnisturnier". Den ersten Pokal hierfür stiftete Luise Haugstätter.

Gelang der ersten Mannschaft im Spieljahr 1969 / 70 die Vizemeisterschaft der A - Klasse Gruppe Süd, so wurde in der darauffolgenden Saison der Gruppensieg erreicht, der zum Aufstieg in die 2. Amateurliga Mittelbaden berechtigte. Mit einer würdigen Meisterschaftsfeier wurde die Saison abgeschlossen.
Das nun folgende Spieljahr in der 2. AL brachte wiederum nicht den erhofften Erfolg des Klassenerhaltes. Man mußte erneut den bitteren Weg des Abstiegs antreten. Nicht entmutigt durch diesen Abstieg ging man in die neue Verbandsrunde. Den Spielausschuß übernahm fortan Werner Höschele, das Training wurde von Werner Bleiholder geleitet. Man hatte sich zum Ziel gesetzt auf Anhieb wieder Staffelmeister zu werden, um wieder in die 2. Amateurliga aufsteigen zu können. Dank der Bereitschaft aller Spieler voll mitzuziehen, konnte dieses Ziel und sogar noch mehr erreicht werden. Die erste Mannschaft wurde gleichzeitig auch Kreismeister der A - Klasse.

Für die Verantwortlichen lag zwischen den sportlichen Erfolgen sehr viel Arbeit, denn parallel zum Spielbetrieb wurde handwerklich großes geleistet. Der zweite Bauabschnitt wurde 1972 in Angriff genommen. Zunächst wurde das alte Vereinsgebäude abgetragen. Unter der planerischen Leitung von Architekt Reißing wurde das neue Vereinsheim erstellt. Die baufachliche Leitung oblag wieder Werner Höschele, der die Arbeiten am Clubhausneubau zügig voran brachte. Es waren viele Stunden freiwilliger Arbeitsleistungen erforderlich, um die Schuldenlast in einem erträglichen Rahmen zu halten. Während auf dem grünen Rasen noch die letzten Punkte für die Staffelmeisterschaft gesammelt wurden, ging der Neubau seiner Vollendung entgegen. Die Spieler erkämpften sich zusätzlich zur Staffelmeisterschaft noch den Titel eines A - Klassen - Meisters des Sportkreises Pforzheim.

Im TVG fieberte man der Vereinsheim - Einweihung und der Meisterschaftsfeier entgegen. Der 21. Juni 1973 gestaltete sich zum wirklichen Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Viele geladene Gäste von Sport und Kommune waren anwesend und überbrachten Glückwünsche zur Einweihung des neuen Vereinsheimes und zur Meisterschaft. Die örtlichen Vereine umrahmten diese würdige Feierstunde. Man war voll des Lobes über das gelungene Werk des neuen Clubhauses.

Für hervorragende Verdienste um den Aufbau des Vereinsheimes und des vorangeganenen Ausbaues der Nebenräume wurde Werner Höschele mit der goldenen Vereinsehrennadel ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied ernannt. Gerhard Wacker und Günter Kraut erhielten als seine engsten Mitarbeiter die Vereinsehrennadel in Silber.

Während des verlängerten Wochenendes schwang dann König Fußball das Zepter, obgleich das Wetter einige Schwierigkeiten bereitete. Das 3. "Gottlob - Haugstätter - Gedächtnisturnier" wurde zu einem großen sportlichen Erfolg.

Das Spieljahr 1973 / 74 in der 2. Amateurliga Mittelbaden Staffel 2, gestaltete sich vielversprechend, obwohl der Start alles andere als verheißungsvoll war. Man sammelte eifrig Punkte und erst der letzte Spieltag entschied wiederum darüber, daß der TV Gräfenhausen (trotz 26 Pluspunkte) absteigen musste. Das war bitter für den Verein und die Spieler!

Das folgende Jahr in der A - Klasse ließ zunächst berechtigte Hoffnungen keimen, daß es wiederum gelingen würde, Meister der Gruppe 2 zu werden. Pech mit vielen verletzten Spielern und Mangel an der notwendigen Leistung ließen dieses Ziel nicht Wirklichkeit werden. Ein Neuaufbau mußte vorgenommen werden. Die Mannschaft bekam nun Unterstützung aus dem eigenen Nachwuchs. Mit jungen Kräften aus der A - Jugend, die in der vergangenen Saison in der Kreisliga eine dominierende Rolle gespielt hatten, wurde diese Chance wahrgenommen.

   

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